Hessentagsfestzug in Stadtallendorf Drucken

Die Hessentagsgruppe aus Bad Camberg
großes Foto

(Go/Fü) Wieder hat die Bad Camberger Hessentagsgruppe einen positiven Eindruck für ihre Stadt hinterlassen. Das Fernsehen war voll des Lobes und zeigte die Gruppe sehr lange. Von Seiten der Stadt überreichte der Bürgermeister dem noch amtierenden Ministerpräsidenten einen Gutschein für ein Wellnesswochenende in Bad Camberg. Da Roland Koch zukünftig mehr Zeit hat, wird er das vorzügliche Angebot der Stadt ganz bestimmt gerne annehmen. Schon jetzt denkt man darüber nach, wo er wohnen wird; in einem Hotel, in einer Pension oder aber in einem Privathaus. Es darf weiter spekuliert werden.

Einen rabenschwarzen Tag müssen die Ausrichter bei der Planung des Hessentagsfestzuges in Stadtallendorf gehabt haben, denn das Motto "kurze Wege" war durchaus nicht gerechtfertigt. Schon bei der Anreise wurden die Festzugteilnehmer auf einen Busparkplatz im sogenannten Aufstellungsbereich geleitet. Doch vom Aufstellungsplatz war weit und breit nichts zu sehen. Also lautete das Motto "marschieren". Die Gruppen mussten kilometerweit zum Aufstellungsgelände gehen, obwohl genügend Platz vorhanden war, um die Teilnehmer dorthin zu fahren.

Als dann der Festzug in Bewegung kam, ging es wieder endlos eine Straße entlang, die an beiden Seiten mit Stacheldraht gesäumt war. Ab und zu war eine Kaserne zu sehen, die einen recht geisterhaften Eindruck machte, denn diese war völlig menschenleer. Das ist gut zu verstehen, denn die Soldaten hatten Wochenendurlaub und die noch anwesend waren, haben irgendwo Dienst gemacht.

Glücklicherweise ging aber auch der mit Stacheldraht gesicherte Weg durch den Wald zu Ende und es waren wieder bewohnte Häuser und Zuschauer zu sehen. Welch eine Freude!

Dann bewegte sich der Festzug durch die Stadt; vorbei an der Ehrentribüne, durch die Hessentagsstraße bis zu dem Bereich, wo sich der Festzug auflöste. Nach dem Festzug in brütender Hitze freuten sich die Gruppen darauf, nun endlich in ihren Bus einsteigen und sich etwas ausruhen zu können. Doch weit gefehlt, denn erneut mussten sie sich wieder auf eine mehrere Kilometer lange Wegstrecke begeben, um zu ihrem Bus auf dem Ferrero–Parkplatz zu kommen. Auf den gesamten Weg dorthin war überall Parkverbot, die Busse hätten also ausreichend Platz gehabt um die Festzugteilnehmer wieder aufzunehmen. So war eine ganze Reihe von Teilnehmern, die den weiten Weg nicht mehr schafften, gezwungen per Taxi zum Ferrero-Parkplatz zu fahren. Es sollten zwar Pendelbusse eingesetzt werden, aber wo, konnte keiner der gefragten Polizisten und Ordnungskräfte beantworten.

Dass gerade der 50. Hessentagsfestzug nicht sorgfältig genug vorbereitet war, ist und bleibt für alle Teilnehmer unverständlich. Schade.

Die nachstehenden Bilder sollen dokumentieren, wie großartig sich Bad Camberg präsentierte:

Foto vom Hessentagszug 2010 Stolz schreitet Mika Brendel vor der Bad Camberger Hessentagsgruppe 
Foto vom Hessentagszug 2010 Die wunderschönen Kleider der Gruppe wurden immer wieder bestaunt 
Foto vom Hessentagszug 2010 Pfarrer Kneipp erhält von seiner Köchin letzte Anweisungen bevor der Zug losgeht 
Foto vom Hessentagszug 2010 Der KVV ist stolz darauf viele Jugendliche in der Hessentagsgruppe zu haben. So ist sichergestellt, dass die Teilnahme an den Hessentagsfestzügen auch in Zukunft gesichert ist 
Foto vom Hessentagszug 2010

Bei brütender Hitze marschierte die Gruppe durch den menschenleeren Wald.

Ein recht merkwürdiges Gefühl. 

Foto vom Hessentagszug 2010 Kurdirektor Schäfer mit Gattin, Bürgermeister Wolfgang Erk mit Gattin sind tragende Säulen beim Hessentag
Foto vom Hessentagszug 2010 Immer eine Augenweide, die Wasserträgerinen  
Foto vom Hessentagszug 2010

Chefin der Hessentagsgruppe, Monika Kausch, zeigt Pfarrer Kneipp wie die Zuschauer zu begrüßen sind.

 

Foto vom Hessentagszug 2010 Der Sonnenschirm brachte in der großen Hitze zumindest etwas wohltuenden Schatten. Dass es ein Regenschirm aber auch tut, beweist der Kurdirektor 
Foto vom Hessentagszug 2010 Jetzt ohne Regenschirm, Kurdirektor Bodo Schäfer mit Gemahlin 
Foto vom Hessentagszug 2010 Hier ist ganz deutlich zu erkennen, dass Bad Camberg den größten Bürgermeister von Hessen hat. Sehr gut. 
Foto vom Hessentagszug 2010 Er ist ein echter Genießer. Manfred Kausch inmitten hübscher Kurdamen 
Foto vom Hessentagszug 2010

Eine Meisterleistung vollbringen die Herren
Freddy Ickenroth, Alois Herrchen (im Hintergrund) und Winfried Knechtel beim Aufbau des Festzugwagens.

Sie haben es verdient hier ihre Kurdamen ausführen zu können.

 

Foto vom Hessentagszug 2010 Der Drehorgelspezialist Alois umringt von netten Kurdamen fühlt sich sichtlich wohl 
Foto vom Hessentagszug 2010

Und so sieht das Geschenk der Stadt aus, das dem Ministerpräsident überreicht wurde.

Ein Wellnesswochenende in Bad Camberg. So eine Gelegenheit wird sich Roland Koch ganz bestimmt nicht entgehen lassen 

Foto vom Hessentagszug 2010 Der Ministerpräsident nimmt das tolle Geschenk hoch erfreut entgegen. 
Foto vom Hessentagszug 2010 Gefühlte 40 Grad Hitze. Da hilft nur eins, schnell die Schuhe aus, die Hose hoch und hinein in das kühle Nass. Frank Weller weiß sich halt zu helfen 
Foto vom Hessentagszug 2010 Müde und erschöpft trifft die Bad Camberger Hessentagsgruppe nach dem Festzug auf dem Ferrero-Parkplatz ein. Jetzt schnell etwas trinken und essen, um den Gewichtsverlust wieder auszugleichen 
Foto vom Hessentagszug 2010 Die Fröhlichkeit nimmt wieder zu
Foto vom Hessentagszug 2010

und Irmgard Abend ruft voller Entzücken:
"was schmeckt das jo su gaud"-

Recht hat sie. 

Foto vom Hessentagszug 2010

Frohgemut bereiten sich die Festzugteilnehmer auf die Heimreise vor.

Sie haben Bad Camberg positiv vertreten. Auch das Fernsehen war voll des Lobes. Sie waren wieder einmal die schönste Gruppe. Darauf können sie stolz sein.

Also dann "frisch auf" im nächsten Jahr beim Hessentagsfestzug in Oberursel wo sie dann 30 Jahre in ununterbrochener Reihenfolge Bad Camberg vertreten werden.